CGI-Scripte anpassen und hochladen
Vor und beim Upload von CGI-Scripten auf Ihren Webserver gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, damit die Scripte später einwandfrei funktionieren.
Jedes Script muss auf Ihren Speicherplatzanbieter angepasst werden.
Vor dem Upload sollten Sie die folgenden drei Einstellungen/Pfade überprüfen:
Perl
Der Pfad in der ersten Zeile jeden Scripts weißt auf den Ort von Perl hin. Überlicherweise lautet dieser:
/usr/local/bin/perl
Andere Möglichkeit (abhängig vom Webserver):
/usr/bin/perl
Die erste Zeile jeden Scripts sieht also folgendermaßen aus (abhängig vom Webserver):
#!/usr/local/bin/perl
Date
Damit das Script richtig funktioniert, müssen Sie den richtigen Pfad für ‘date’ (die Datum- und Zeitfunktionen) verwenden.
Dieser lautet bei vielen Anbieter /bin/date
Sendmail
Dieser Befehl dient dazu, dass CGI-Scripte Mails verschicken können. Auch dieser Pfad muss angepasst werden. Üblich sind folgende Pfade:
/bin/sendmail
/usr/bin/sendmail
/usr/lib/sendmail
/var/qmail/bin/qmail-inject
Meistens stehen alle zu ändernden Angaben in den ersten Zeilen des Scriptes. Oft braucht das Script auch noch den vollen Pfad zu Ihrem CGI-Verzeichnis (keine URL), z.B. /homepages/IhrBenutzername/cgi-bin
Nach der Anpassung der obigen Einstellungen an Ihren Webserver sollten Sie beim Upload die folgenden Dinge beachten, damit das Script später fehlerfrei läuft.
Alle Dateien, die zu dem Script gehören (besonders die .cgi/ .pl Dateien), müssen im ASCII-Modus in CGI-Verzeichnis hochgeladen werden! Nicht im ‘Binary’- oder ‘Autodetect’-Modus!
Alle gif- und jpg-Dateien müssen im Binär-Upload eingespielt werden. Die meisten Server sind so eingerichtet, dass ein Zugriff auf Grafikdateien und HTML/txt-Dateien innerhalb des cgi-bin-Verzeichnisses nicht möglich ist. Diese Dateien müssen dann in dem Bereich eingespielt werden, wo sich die anderen HTML-Dateien befinden. Klug ist es dafür ein gleichnamiges Unterverzeichnis (wie bei cgi-bin) zu erstellen, wo derartiges abgelegt wird.
Kategorie: CGI