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Archiv für die Kategorie ‘Alte Publikationen’

Die hochdosierte Antibiotikatherapie ist eines der wichtigsten Standbeine der modernen Therapie von Mukoviszidosepatienten. Man unterscheidet zwischen einer Bedarfstherapie und einer Intervalltherapie, die je nach Mukoviszidosezentrum etwas unterschiedlich gehandhabt wird. Die Antibiotikatherapie sollte bei den Mukoviszidosepatienten
a) hochdosiert,
b) ausreichend lang und
c) nach Antibiogramm kontrolliert durchgeführt werden.
Die unterschiedlichen Anwendungsformen (intravenös, oral und inhalativ) können je nach klinischem Schweregrad [...]

Beispiele zur Mukoviszidose

Zwei typische Patienten-Beispiele zur Mukoviszidose - der Zeitpunkt der Diagnosestellung und seine Auswirkungen auf den Langzeitverlauf
Die Mukoviszidose (synonym Cystische Fibrose, CF), ist die häufigste vererbliche Stoffwechselerkrankung der weißen Bevölkerung /1/. Sie geht mit einer verkürzten Lebenserwartung einher. Seit dem Mittelalter wurden Patienten mit dieser Erkrankung eingehend beschrieben. In schriftlichen Aufzeichnungen von 1672 berichtet Daniel Ludwig, [...]

Infektionsbehandlung bei Niereninsuffizienz: Dosierungsempfehlungen für Antibiotika, Chemotherapeutika und Virustatika
Chinin ist bei Niereninsuffizienz kontraindiziert. Obwohl nur 50% einer Dosis renal eliminiert werden, führt die Nephrotoxizität des Chinins (Tubulusnekrosen) zur Einschränkung der renalen Elimination. Darüber hinaus verursacht die Malaria selbst Nierenschädigung. Die Elimination durch Dialyseverfahren ist äußerst gering.
Chloroquin und sein Hydroxyderivat werden zu 50% metabolisiert. Beide Substanzen [...]

Die Lebenserwartung von Patienten mit Cystischer Fibrose hat dank des medizinischen Fortschritts in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Heute erreicht etwa ein Drittel aller Patienten das Erwachsenenalter. Nicht zuletzt aufgrund der sich wandelnden Altersstruktur werden immer häufiger ambulante Konzepte verfolgt. Laut H. von der Hardt, Hannover, trifft dies zunehmend auch für die intravenöse Antibiotikatherapie zu, [...]

Etwa 60% aller Medikamente werden ausschließlich oder hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden und weitere 15% über Nieren und Darm zu gleichen Anteilen. Bei etwa 75% aller Medikamente muß daher eine Niereninsuffizienz bei der Dosierung zumindest berücksichtigt werden. Bei den meisten dieser Medikamente muß die Dosis angepaßt werden.
Im Prinzip ist die Eliminationsgeschwindigkeit eines Medikamentes proportional zu [...]

unter besonderer Berücksichtigung der Prävention von Harnwegsinfektionen und Wundinfektionen.
Das Spektrum urologischer Operationen hat sich in den letzten 30 Jahren gewandelt. Zunehmend werden endoskopische Eingriffe wie beispielsweise die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) vorgenommen. Dank moderner medizinischer Verfahren werden heute auch vermehrt operative Interventionen an multimorbiden (z.B. geriatrischen, onkologischen) Patienten durchgeführt. Aufgrund häufig bestehender Polymorbidität sind [...]

Amikacin und Vancomycin sind in der Behandlung von Septikämien auch bei Frühgeborenen schon sehr lange etabliert. Bei Fehlen entzündlicher Veränderungen der Meningen diffundieren diese Wirkstoffe bei Erwachsenen kaum in den Liquor/1/. Ist die Blut-Liquor-Schranke dagegen infolge einer Infektion oder Blutung gestört, nimmt die Diffusion zu, so daß die Liquorkonzentration bis zu 50% des Serumspiegels erreicht./2/ [...]

Vergleich von Einzelverläufen stationärer und heim-antibiotischer Therapie mit Tobramycin und Ceftazidim bei Cystischer Fibrose
Die mittlere Lebenserwartung von Patienten mit Cystischer Fibrose (= Mukoviszidose, CF) beträgt heutzutage etwa 30 Jahre. Sie ist im wesentlichen durch pulmonale und gastrointestinale Komplikationen eingeschränkt. Die Destruktion der Lunge wird durch chronisch persistierende Infektionen, vor allem mit Pseudomonas aeruginosa begünstigt. Eine [...]

Es muß zur Zeit angenommen werden, daß die nosokomiale HIV-Infektion fast immer zum Vollbild von AIDS führt (Manifestationsindex 95%). Hauptinfektionsquelle für medizinisches Personal ist Patientenblut! Die Bedrohung durch diese Infektion erfordert es, bei allen Intensivpflegepatienten die empfohlenen Hygienema nahmen exakt einzuhalten. Alle Patienten auf einer Intensivpflegestation - insbesondere Risikogruppen - sind als potentiell infektiös anzusehen, [...]

Die häufigsten nosokomialen Infektionen auf Intensivstationen sind Pneumonien, obere Atemwegsinfektionen, Harnwegsinfektionen, Septikämien und Wundinfektionen, die häufigsten Erreger Staphylokokken, Enterokokken, E. coli und Pseudomonaden.
Die Letalität nosokomialer Infektionen korreliert mit der Schwere der Grunderkrankung der Patienten, mit immunsuppressiver und antibiotischer Therapie sowie mit invasiven Maßnahmen.
Es werden Komplikationen und Diagnostik nosokomialer Infektionen in der Intensivmedizin aufgezeigt. Häufig sind [...]

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